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Hoffnungsvolle Grüße von Aphrodite Patoulidou und Justine Eckhaut

Exklusiv für die Ludwigsburger Schlossfestspiele haben die Sopranistin Aphrodite Patoulidou und die Pianistin Justine Eckhaut einen Online-Liederabend mit Werken von Richard Strauss, Maurice Ravel und Hugo Wolf konzipiert.

Becoming Artisans of Democracy – Mitgestalter der Demokratie werden

Lex Paulson, Dozent für Rhetorik und politische Theorie am Pariser Institut für politische Studien (Science Po), geht mit seiner Erzählung »Solon kommt nach Agra« dem Wesen der Demokratie auf den Grund.

Das World Human Forum stellt Zukunftsfragen

Im Rahmen der Ludwigsburger Schlossfestspiele fand das diesjährige »Echo von Delphi«, das World Human Forum, vom 22. bis 24. Mai als digitale Konferenz statt.

Das World Human Forum kommt nach Ludwigsburg

Das World Human Forum sollte 2020 im Rahmen der Ludwigsburger Schlossfestspiele stattfinden. Nun haben wir für euch einen digitalen Raum geschaffen, in dem das inspirierende Zusammentreffen von Rednern und Teilnehmern vom 22. bis 24. Mai stattfindet.

Hiwa K im Interview mit MONOPOL

Die Welt ist kaputt, und die Kunst kann nichts außer reden und elitäre Egos füttern. Im Interview rechnet der Berliner Künstler Hiwa K mit der Kulturszene ab.

Die Vielen setzen ein Zeichen gegen Hass, Rassismus und Diskriminierung

Kunst- und Kulturschaffende gedenken zum 9. Mai des Endes des Zweiten Weltkrieges und proklamieren ein offenes Europa der Vielen.

Liebe in Zeiten des Krieges

Für das Programmheft zu »Dido & Aeneas« an der Staatsoper Unter den Linden hat sich Autorin Carolin Emcke mit Choreographin und Regisseurin Sasha Waltz und Dirigent Attilio Cremonesi unterhalten. Passend zum 30-tägigen Stream der Inszenierung auf ARTE Concert könnt ihr das Gespräch hier noch einmal nachlesen.

Gedanken zu »Dido and Aeneas« von Sasha Waltz

Die choreographische Oper »Dido and Aeneas« sollte die Ludwigsburger Schlossfestspiele 2020 eröffnen und ist nun auf ARTE Concert 30 Tage lang im Stream zu erleben. In einem Video teilt uns Choreographin und Regisseurin Sasha Waltz ihre Gedanken zu ihrer ersten Operninszenierung mit.

Horst Köhler übernimmt die Schirmherrschaft der Schlossfestspiele 2020 und 2021

Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen wurden unter anderem auch von Bundespräsident a.D. Horst Köhler auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit seiner Frau Eva Luise Köhler übernimmt er für die Spielzeiten 2020 und 2021 die Schirmherrschaft der Ludwigsburger Schlossfestspiele und hat seine Gedanken hierzu in einem Geleitwort geteilt.

Die Vision der Ludwigsburger Schlossfestspiele

Seit dem Jahr 2020 möchten die Ludwigsburger Schlossfestspiele unter ihrer neu berufenen Künstlerischen Leitung innovative Wege der Öffnung beschreiten, um die Vielfalt der Gesellschaft in ihrer Breite und Tiefe zu erreichen.
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Blog der Ludwigsburger Schlossfestspiele

»Resonanz ereignet sich, wo Menschen von etwas erreicht, berührt, bewegt werden – und darauf Antwort erhalten.« Ganz im Sinne von Hartmut Rosa wollen wir auch in diesen Zeiten mit euch im Austausch bleiben und unsere Gedanken zu Kunst, Demokratie und Nachhaltigkeit nicht verstummen lassen. Mit unserem Blog laden wir euch ein, zu stöbern, zu entdecken und zu kommentieren. Wir freuen uns auf euch!

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Wohin gehen wir?

  • We are standing. We are standing in a very sensitive time, in a world where we have to be very careful and open at the same time! In this particular moment I see, hear and think of survival. But with the isolation, the circumstances changed. We have to survive the time of distance (no closeness) and many other things. On one side we need to help each other and on the other side we will have to find out what comes next. We are distancing but I believe we need to stay as close as possible. We need proximity to learn about surrounding energies.
    What is currently moving you? The idea that life is not yet over and I love to share my energy with people on and off stage. At this moment, hope comes with so many curiosities, I wonder how much the current circumstance has taught me. Once I encounter and interact with other changes that have happened since the moment I have been in one place for a very long time, I wonder what is new. The idea of rewriting my view about my art, or the world I live in also moves me physically and emotionally. What is happening at moment will for sure add a story to tell in the future.
    What comes after? I believe a lot more surprises are still going to come for sure, and we need to be ready for adaptation and relearning, fixing the past to make a better future. We will have to improve set structures and be ready to improvise, we will need improvisation in some moments.

    Edivaldo Ernesto
    Tänzer & Choreograph
  • Wir stehen. Was bewegt uns gerade? Was kommt danach? Keine Zweifel. Wir stehen wie noch niemals. Die Planungsunsicherheit übt sehr viel Druck auf alle kulturellen Einrichtungen aus. Die Tatsache, dass das, was geplant war, ausfällt, lässt sich auf alle Ebenen des ökonomischen Konstrukts spüren: an manchen Stellen sind nur, ziemlich abstrakt, kleinere Ziffern zu sehen, an anderen Stellen nimmt die Situation konkreter Gestalt an und wird für einige lebensgefährlich. Wir stehen, vor allem aber auch, weil kleine Entscheidungen von größeren Entscheidungen abhängiger geworden sind und so werden Sachen schon jetzt abgesagt, die womöglich am Ende doch möglich sein könnten… Aber es gibt nicht nur Stillstand! Wir bewegen uns weiter, suchen, wie das Wasser, nach einem möglichen Weg! Es ist teilweise (im besten Sinne) »Inertia«, teilweise (größtenteils) Hoffnung. Wo wir landen werden? Vorgestern waren Michael Rauter und ich der Meinung, dass sich die Gesellschaft nicht so richtig mit der eigentlichen Situation auseinander setzten will und, so bald es möglich ist, alles »so-wie-früher« zu machen. Teilweise geht man durch diese komische Zeit mit geschlossenen Augen und Ohren durch, aber zum Glück gibt es auch Versuche wie unsere! Hoffentlich können wir mit der »Pixelsinfonie« ein paar Ohren öffnen, für die Situation die uns alle gerade quasi fest hält, aber vor allem für die Zeit danach. Die Zeit danach wird nur schrittweise kommen. Ich bin seit vielen Jahren in Projekte involviert, die neue Konzertformen und Konzertformate suchen. Der Tag an dem ein ganz normales Konzert, im Frack, mit 2500 Konzertbesuchern in einem relativ engen Raum gespielt werden kann – dann werden wir sagen können: »Wir haben es hinter uns!« Trotzdem dachten Michael und ich, dass jetzt die Zeit ist, um sich weiteres zu fragen. Die Fragen grösser oder losgelöster von einer vermeintlichen Realität zu stellen oder gar eine neue Weltordnung zu imaginieren. Vielleicht mit ein paar weniger Flugzeugreisen, weniger unverantwortlichem Fleischkonsum. Was hat das alles mit dem Virus oder mit der Musik zu tun? Na ja… die Zeit ist ja vorhanden, lasst uns sie nutzen!

    Miguel Pérez Iñesta
    Dirigent
  • Was bewegt Dich gerade? Musikalisch stillgestellt, mitten in den uckermärkischen Endmoränen, bewegt mich das alljährliche blühende Wunder und darüber hinaus die Frage: Was kommt danach? Wird die einmalige Chance des neu Bedenkens und Verstehens be- und ergriffen, oder kehren alle Nationen und alle Menschen zügig auf »altbewährte« Positionen zurück?

    Georg Kallweit
    Violinist
  • Wir stehen. Was bewegt dich gerade? Was kommt danach?
    Ich bewege mich im Moment physisch in einem unglaublich kleinen Radius,
    aber mein Geist tanzt durch die Galaxie.
    Ich bin schockiert über die Ereignisse, die Krankheit und den Tod vieler Menschen,
    aber ich verliere nicht den Mut und die Liebe zum Leben.
    Ich bin entsetzt über den Stellenwert der Kunst und Musik in unserer Gesellschaft,
    aber ich werde mit den Saiten meiner Harfe noch mehr tanzen!

    Margret Köll
    Harfenistin
  • Wir stehen. Was bewegt dich gerade? Mich bewegt gerade die Anzahl der Infizierten am Coronavirus. Vor allem die Ärzte und die Krankenschwestern,die den Menschen helfen, bewegen mich sehr, weil die selber eine hohes Risiko haben sich zu infizieren. Auch dass so viele Menschen darunter leiden und teilweise Wirtschaftskrisen dadurch ausgelöst werden. Die Welt steht in den letzten Tagen still, viele versuchen durch Social Distancing die Ausbreitung zu verhindern und zu verlangsamen.
    Was kommt danach? Ich kann mir gut vorstellen, dass die Gesellschaft sich verändert. Vielleicht wird in den USA das Gesundheitssystem nach der Pandemie verbessert, auch die Legalisierung von Homeschooling in Deutschland kann eintreten, da es jetzt so gut funktioniert hat. Zum Beispiel auch, dass viel mehr Menschen auf Homeoffice umschalten werden.

    Schülerin
    Schulorchester des Goethe-Gymnasiums Ludwigsburg
  • Wir stehen. Was bewegt dich gerade?
    – Die vielen Menschen, die an Corona erkranken/erkrankt sind
    – Der Zusammenhalt in der Welt
    – Die vielen Arbeitslosen
    – Die Vorsichtsmaßnahmen
    – Das Kontaktverbot
    – Wann ich wieder in die Schule darf
    – Wann alles wieder »normal« wird
    – Wann und mit wie vielen Gästen meine Konfirmation stattfindet
    – Wann ich meine Freundinnen wieder sehe

    Was kommt danach?
    – Eventuell besserer Zusammenhalt in der Welt
    – Bei bisher schlechter gesundheitlicher Versorgung vielleicht Verbesserung
    – Man wird das bisher Selbstverständliche (z.B. treffen mit Freunden/großen Gruppen, zur Schule gehen oder keinen Abstand halten) sehr schätzen
    – Der Krieg wird wieder beginnen
    – Viele Menschen werden verarmt sein

    Franziska
    Schulorchester des Goethe-Gymnasiums Ludwigsburg
  • Wir stehen. Zwar sind wir inzwischen zu einem Stillstand gekommen, auch wenn dieser so langsam wieder aufgehoben wird, aber muss Stillstand unbedingt schlecht sein? Kann er nicht auch hilfreich sein, gerade in einer so schnelllebigen Welt wie der unseren?
    Was bewegt dich gerade? Im Moment gehen mir die Fragen durch den Kopf, die sich so viele Leute stellen: Wann ist eine Normalität, wie wir sie kennen wieder möglich? Wann gibt es einen Impfstoff gegen das Virus? usw. Trotz all dieser Fragen, die uns direkt betreffen, finde ich, dass man die anderen wichtigen Themen nicht vernachlässigen darf. Der Klimawandel ist nicht verschwunden und die Situation in den armen Ländern der Welt hat sich in keinem Fall verbessert, auch das sind Dinge, über die man nachdenken sollte, auch in so einer Zeit.
    Was kommt danach? Ich glaube nicht, dass die Welt so schnell wieder die alte wird. Wenn es gut ausgeht, haben wir vielleicht eine Chance auf Verbesserung, vielleicht wird die aufgebaute Solidarität erhalten bleiben und auch der Respekt, den sich viele Menschen verdient haben, der aber erst jetzt entstanden ist (bspw. für Leute in »systemrelevanten Berufen“«, könnte die Krise überdauern.

    Julia
    Querflötistin, Ensemble-AG des Helene-Lange-Gymnasiums Markgröningen
  • Wir stehen. Ja, wir stehen zwar in gewisser Weise, vieles läuft gerade nicht wie gewohnt, dafür entwickelt sich aber auch Vieles in andere Richtungen! Z.B. die Wirtschaft & das Alltagsleben steht, die Kreativität in vielen Lebenssituationen aber nicht. Man findet neue Möglichkeiten, einen neuen Alltag zu verwirklichen. Wir (meine 2 Schwestern und ich) haben momentan Unterricht per Skype. Was vor Monaten undenkbar schien, wird plötzlich möglich gemacht. Den 80. Geburtstag unserer Oma haben wir (unter Beachtung der Abstandsregeln und mit Mundschutz) im Garten verbracht und gemeinsam musiziert. Es finden jeden Sonntag Online-Gottesdienste statt und plötzlich ist es normal, die Schulaufgaben online zu erhalten und sie sich selbst einzuteilen. Man kann es als »stehen« betrachten, oder als »gehen«, denn nichts bleibt wirklich still. Alles wird irgendwie möglich gemacht! 🙂
    Was bewegt dich gerade? Vieles! Gerade auch schulisch… Ich gehöre zu denen, die es angenehm finden, sich den Schulstoff selbst einteilen zu können, allerdings verbringt man relativ viel Zeit damit, sich Dinge selbst zu erklären – langweilig wird es mir nie! Auch instrumentenmäßig bleiben wir auf Trapp, nur hat man glücklicherweise auch mehr Zeit, sich ausgiebig den Stücken zu widmen.
    Seit langem habe ich das Gefühl, Dinge, die schon lange zu tun waren, abgearbeitet zu haben und trotzdem noch Zeit für Neues zu haben.
    Was kommt danach? Ich glaube, dass weiß keiner so genau. Jeder macht Spekulationen, wie ein Leben nach Corona aussehen könnte, aber ich glaube, wir sind uns einig, dass es nicht mehr sein wird, wie davor. Ich hoffe natürlich wie andere auch, dass sich bald ein Medikament oder ein Impfstoff finden lassen wird, sodass die herzliche Gemeinschaft mit Freunden oder Verwandten wieder ausgelebt werden kann! Das fehlt gerade, dieses Gefühl von Nähe zu denen, die uns wichtig sind (außer der engen Familie). Ich hoffe aber auch, dass sich diese entspannte und flexible Lebenseinstellung, die sich durch den veränderten Alltag vielleicht mancherorts entwickelt hat, erhält. Diese Zeit lehrt uns (meiner Ansicht nach) den Fokus weg von einem kapitalistischen Wirtschafts- und Leistungsdenken, wieder hin zum Wesentlichen des Lebens zu lenken: Leben, Familie, Gesundheit, Liebe, Freude, Gemeinschaft, Verbundenheit, Glaube, Hoffnung, … Es wäre schön, wenn sich das erhalten, und auch die Zukunft hinsichtlich der Klimaziele mit prägen könnte! Dann könnte sich die Welt, trotz allen Leids durch Krankheit etc., langfristig vielleicht zum Besseren entwickeln… Alles eine Frage der Einstellung… 🙂

    Elena
    Cellistin, Ensemble-AG des Helene-Lange-Gymnasiums
  • Angesichts der Restriktionen auf Grund der Corona Pandemie, mussten wir uns die Frage stellen, wie wie wir arbeiten können, wenn grundlegende Arbeitsschritte nicht mehr möglich sind.
    Spezifisch für mein Arbeitsfeld sind das die Anproben. Dabei geht es nicht nur darum, die Passform der Kleidungsstücke zu überprüfen, sondern auch die Persönlichkeit und den Bewegungshabitus der tragenden Person in das Kostümbild zu integrieren.
    Darüber hinaus wollten wir uns die Frage stellen, wie wir nicht nur weiter arbeiten können, sondern dabei auch noch keine Kompromisse eingehen müssen. Wir wollten Konzepte entwickeln, die die neuen Bedingungen integrieren und Ergebnisse bringen, die ohne diese Bedingungen nicht möglich gewesen wären. Ich denke, dass uns das gelungen ist.
    Das bewegende daran ist für mich, dass es Zuversicht stiftet. Es beweist mir, dass – selbst wenn das System um mich herum nicht mehr den gleichen Regeln folgt – ich Wege finden kann, daraus etwas zu schaffen, was mehr ist.
    Was danach kommt, weiß ich noch nicht, aber ich möchte mich an der kulturellen Verarbeitung dieser Zeit weiter beteiligen und ich bin sehr neugierig.

    Anna Philippa Müller
    Kostümbildnerin
  • Wo stehst Du? Mit einem Bein raketenhaft in der Luft und einem Bein tief im Boden vergraben, glückselig zerrissen und immer neu zusammengesetzt über dem Niemandsland der Möglichkeit.
    Was bewegt Dich? Diese unsichtbare, unberechenbare Geliebte: die Musik.
    Wohin gehen wir? Eine so gute Frage. Ich möchte sie auf gar keinen Fall durch eine Antwort verderben.

    Steven Walter
    Künstlerischer Leiter Podium Esslingen
  • Where do you stand? I am staying in my faith. We are staying in the ruins of civilization.
    What moves you? I am moved by love and compassion.
    Where are we going? We don’t know where we are going. If we knew, we would not go there.

    Teodor Currentzis
    Dirigent
  • Where do you stand? On a fragile (blue) ball of life.
    What moves you? Love.
    Where are we going? Towards an unwritten, shared future that we are co-building every day,
    every where…

    Alexandra Mitsotaki
    World Human Forum
  • Where do you stand? I stand on a planet that cries for understanding, for care, for help. I stand between people that not always know how to listen to the planet, to themselves and to others. But I also stand in a place where only humans are capable of the most sublime, the most difficult and the most beautiful.
    What moves you? My children and everyone else’s. The world that we are leaving for them, the education I dream for them in every sense.
    Where are we going? I don’t know. I don’t think we are all going to the same place. But as a whole, we are not yet a mature enough society to deal with the time we are in and that saddens me. However, I certainly will not give up trying to be a positive source of inspiration through what I do: music.

    Alondra de la Parra
    Dirigentin
  • Wir stehen.  Nein — alles bewegt sich. Aber im Inneren. Das muss nur wahrgenommen werden (können). Lauschen, was ist da eigentlich in mir? Was ist mir eigentlich wirklich wichtig? Wie schaue ich auf mein Leben zurück, wie fühle ich mich jetzt und was ist für mich das Morgen? Die Zukunft ist die geheilte Vergangenheit.
    Was bewegt dich gerade?  Mich bewegt gerade, dass viele Künstler*innen für ihr Publikum da sein möchten. Trotzdem kommt es mir teilweise so vor, dass es für Künstler*innen wichtiger ist, etwas zu machen, als für das Publikum selbst. Für mich stellt es sich als problematisch dar, künstlerische Inhalte zu veröffentlichen, die teilweise nicht mehr mit der Qualitätshingabe wie sonst veröffentlich werden. Content ist Content. Die Welt darf sich wieder langsamer drehen und das ist auch gut so.
    Was kommt danach? Was ist danach? Wenn jetzt jetzt ist. Wir befinden uns immer noch, trotz Corona, in einer Zeit, in der die Aufmerksamkeit auf ein Zusammenleben mit regenerativen Gewohnheiten gelenkt werden muss. Lasst uns das nicht vergessen und alle Menschen, die diesen Schluss noch nicht gezogen haben, davon wissen lassen. Das Feld der Inspiration ist stets gebettet, wir müssen es nur nutzen (wollen).

    Juri de Marco
    Hornist, Stegreif.Orchester
  • Wir stehen. Was bewegt Dich gerade? Das tägliche Laufen. So viele Kilometer wie möglich. Politisch bewegt mich die Frage nach der Ausbeutung unserer natürlichen Umgebung und ihrer Ressourcen.
    Was kommt danach? Die großen Erzählungen haben kein Ende, sondern führen einen neuen Zustand ein. Es wird also kein Danach geben, sondern die Gesellschaft wird sich transformieren und neu erfinden müssen. Wir stehen erst am Anfang.

    Cornelius Puschke
    Dramaturg